Was übernimmt die Kfz-Haftpflicht?
Die Kfz-Haftpflicht schützt in erster Linie andere. Verursachen Sie mit Ihrem Fahrzeug einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden, prüft der Versicherer die Ansprüche, wehrt unberechtigte Forderungen ab und reguliert berechtigte Forderungen innerhalb des vereinbarten Umfangs.
Eigene Schäden an Ihrem Auto gehören nicht zum Haftpflichtschutz. Dafür kommen – je nach Ursache – Teilkasko oder Vollkasko infrage.
- Personenschäden, etwa Behandlungskosten, Verdienstausfall oder Schmerzensgeld
- Sachschäden an anderen Fahrzeugen, Gebäuden oder Gegenständen
- Vermögensfolgeschäden, die aus einem versicherten Ereignis entstehen
Warum die Deckungssumme wichtig ist
Schwere Unfälle können langfristige Kosten auslösen. Eine hohe pauschale Deckungssumme schafft mehr Reserve als eine Absicherung nahe an den gesetzlichen Mindestwerten. Im Vergleich sollte daher nicht nur der Beitrag, sondern auch die maximale Leistung geprüft werden.
Viele Tarife arbeiten mit hohen pauschalen Deckungssummen. Prüfen Sie zusätzlich mögliche Begrenzungen je geschädigter Person.
Sinnvolle Leistungsmerkmale
Je nach Tarif können eine Mallorca-Police für Mietwagen im europäischen Ausland, eine Umweltschadenabsicherung oder ein erweiterter Auslandsschadenschutz enthalten sein. Solche Bausteine sind nicht in jedem Vertrag identisch ausgestaltet.
Auch der Fahrerkreis muss korrekt angegeben werden. Fährt regelmäßig eine nicht gemeldete Person, kann der Versicherer Nachzahlungen oder vertragliche Sanktionen verlangen.
So vergleichen Sie Haftpflichttarife richtig
Nutzen Sie identische Eingaben zu Fahrzeug, Fahrleistung, Nutzung und Fahrerkreis. Prüfen Sie anschließend Deckungssumme, Auslandsschutz, Rabattschutz, Zahlungsweise und mögliche Einschränkungen. Der niedrigste Jahresbeitrag ist nur dann attraktiv, wenn die Leistungen zu Ihrer Situation passen.
Tarife mit passenden Leistungen vergleichen
Nutzen Sie dieselben Fahrzeug- und Fahrerdaten, damit die Ergebnisse aussagekräftig bleiben.
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